Nun ist es Zeit für die Herbstblüher wie Chrysanthemen, Alpenveilchen, Erika und Heide.

Chrysanthemen

Chrysanthemen stehen gerne an sonnigen Standorten und müssen während der Blütezeit täglich gegossen werden – auch bei Regen. Sie dürfen niemals austrocknen, aber sie verzeihen auch keinerlei Staunässe. Auf Balkonen und Terrassen strahlen Chrysanthemen in den letzten Jahren als Büsche und Stämmchen um die Wette. In Balkonkästen, Schalen und als Grabschmuck haben die niedrig, reichblühenden Blumen als herbstlicher Schmuck ihren Auftritt.

Alpenveilchen

Alpenveilchen gibt es in den Farben von rein weiß, über rosa bis lila zu rot. Ob als klassische Wintertopfpflanzen fürs Zimmer oder winterharte Variante für den Garten, Alpenveilchen sind sehr beliebt. Im Zimmer sind sie jedoch nicht einfach zu pflegen, da sie Temperaturen von 12 bis 15 Grad Celsius lieben. Inzwischen gibt es moderne Sorten, die deutlich robuster sind und Wärme besser vertragen.   Die winterharten Pflanzen, haben sie erst einmal einen Standort im Garten gefunden, zeigen bereits im zeitigen Frühjahr Farbe.

Erika

Erika ist nicht nur als Grabschmuck bekannt, sondern das Heidekraut ist der absolute Allrounder. Es gibt sie in allen möglichen Farben und ist selbst für die rauen Wintermonate gerüstet.

Winterharte Balkonpflanzen

Es gibt auch winterharte Balkonpflanzen, neben Efeu und Buchsbaum gibt es verschiedene Koniferen, wie Zypressen und Wachholder, Gräser wie Japansegge und Blauschwingel. Aber auch die Strauchveronika (Hebe) bringt Abwechslung in den Balkonkasten, wenngleich sie einen geschützteren Standort als die Zwergnadelgehölze benötigt.  Mit bunten Beeren oder Blütenknospen schmücken die Scheinbeere (Gaultheria) und die Skimmie (Skimmia japonica ‘Rubella’) den Balkon.

Wenn man etwas Farbe möchte, gelbbuntes oder weissbuntes Laub der Zwergspindel (Euonymus fortunei) hellt in der lichtarmen Jahreszeit den Balkon freundlich auf.